Bürgermeister Günther Pilz begrüßt die Mitglieder der Regionalbeiratssitzung des EnBW Regionalzentrums Mittlerer Neckar

21.11.2017
Vergangene Woche hat die EnBW etliche Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zur Regionalbeiratssitzung des EnBW Regionalzentrums Mittlerer Neckar in die Felsengartenkellerei eingeladen.
Mit den Worten „auch wenn die Gemeinde Hessigheim selbst Kommanditist der KAWAG AG & Co KG ist und so im Prinzip zur Konkurrenz gehört, so freue ich mich selbstverständlich als Bürgermeister der Gemeinde Hessigheim darüber, dass Sie in diesem Jahr die Felsengartenkellerei zu dem Tagungsort für Ihre Regionalbeiratssitzung ausgewählt haben“, begrüßte Bürgermeister Günther Pilz die Teilnehmer der Veranstaltung.
Der Bürgermeister stellte zunächst die Gemeinde Hessigheim als „Weinbaugemeinde durch und durch, als Geheimtipp für Naturfreunde, Wanderer, Radfahrer, Kanufahrer, Kletterer und als tolle Wohngemeinde mit einmaligem dörflichen Idyll und Leben“ vor. Neben den v.a. für die Kolleginnen und Kollegen interessanten Themen wie Einwohnerentwicklung, Arbeitsmarkt und interkommunale Zusammenarbeit erläuterte der Bürgermeister die Berührungspunkte der Gemeinde mit den Themenschwerpunkten Energiewirtschaft und Klimaschutz.
„Jetzt fragen Sie sich vielleicht was ein 2500 Seelen Dorf dazu schon groß beizutragen hat. Ein wenig auf alle Fälle, denn in beiden Bereichen, also sowohl in Sachen Energiewirtschaft als auch beim Klimaschutz, blickt die Gemeinde Hessigheim auf recht erfolgreiche Jahre zurück“, gab sich der Bürgermeister bescheiden.
Er erläuterte, dass die Gemeinde erst vor kurzem für das Projekt „Sanierung der Straßenbeleuchtung“, bei dem komplett alle konventionellen Leuchtmittel der Straßenbeleuchtung durch energiesparende LED-Leuchtmittel ersetzt wurden, durch die nationale Klimaschutzinitiative für diesen wichtigen Beitrag der Gemeinde zum Klimaschutz ausgezeichnet wurde. Auch der sukzessive Umstieg vom Brennstoff Heizöl auf „Sonnen-Pellets“ bei der Beheizung der öffentlichen Gebäude ist ein weiterer Baustein, das Klima und die Umwelt zu schonen.
Darüber hinaus erläuterte er, dass sich die Gemeinde in den vergangenen Jahren auch bei der Solarenergie recht erfolgreich zeigte, zumal Hessigheim im Jahr 2016 zum wiederholten Male Meister in der „Solarbundesliga“ im Landkreis Ludwigsburg wurde.
„Dies zeigt, dass viele Privathaushalte mit ihren Solaranlagen in Hessigheim auch einen nicht unerheblichen Beitrag zum Umweltschutz in der Gemeinde leisten. Auch in der aktuellen Saison ist Hessigheim wieder Vorreiter und darf auf den Meistertitel hoffen“, freute sich der Bürgermeister.
„Der größte Faktor zur Gewinnung regenerativer Energie auf unserer Gemarkung ist aber nicht die Sonne sondern der Neckar“, erklärte der Bürgermeister mit Verweis auf das seit etlichen Jahrzehnten von der EnBW betriebene Wasserkraftwerk an der Staustufe in Hessigheim.
Der Bürgermeister sprach auch die Ergebnisse einer Recherche der Ludwigsburger Kreiszeitung aus dem Jahr 2014 an, nach der die Gemeinde Hessigheim der Spitzenreiter bei der Produktion erneuerbarer Energien im Landkreis Ludwigsburg ist und der Anteil erneuerbarer Energien in Hessigheim bei über 200 % liegt, was letztendlich bedeute, dass sich Hessigheim im Prinzip selbst versorgen und dazu noch jede Menge grünen Strom abgeben könnte.
„Wie Sie sehen, sind wir zwar auf der einen Seite ein romantisches und auch etwas verträumtes Weindorf, ein sehr fortschrittliches und modernes Dorf auf der anderen Seite aber auch,“ schloss der Bürgermeister seine Ansprache und wünschte den Teilnehmern eine erfolgreiche und interessante Regionalbeiratssitzung und einen angenehmen Aufenthalt in der Gemeinde Hessigheim.