Aus der Arbeit des Gemeinderats

25.01.2018
Büchereibericht
In der vergangenen Gemeinderatssitzung berichtete die Leiterin der Ortsbücherei, Frau Anne-Katrin Schunk berichtete von erfolgreichen Projekten aus dem Jahr 2017 sowie von laufenden Aktionen, wie zum Beispiel dem Lesekompass. Das Interesse an der Ortsbücherei ist weiter steigend. Auch im vergangenen Jahr wurden wieder rund 50 lesende Mitglieder begrüßt. Die Kooperation mit Kindergärten und Schule trägt zum Interesse der Kinder an Büchern bei und fördert Lese- und Vorlesekompetenz.
Für die Vorlesenachmittage der Kitas sucht die Ortsbücherei derzeit eine zweite „Frau Eule“.

Baugesuche

Rückbau sowie Neubau einer Gaube und Errichten einer Außentreppe  am bestehenden Gebäude des Kindergartens Angelgasse 3, Flst. 139    

Der Gemeinderat erteilte einstimmig sein Einvernehmen zur Errichtung der Außentreppe am Gebäude der Kita in der Angelgasse. Die Spindeltreppe soll im Notfall als zusätzlicher Fluchtweg eingesetzt werden können. Der Gemeinderat hatte sich im Voraus intensiv mit der Frage des Standorts auf dem Gelände beschäftigt, um den Kindergartenbetrieb und die Spielfläche geringstmöglich zu beeinträchtigen. Bauherr des Vorhabens ist die Gemeinde, Bauleiter ist Herr Architekt Michael Eisele, der die Planungsleistungen als Spende erbringt.

Neubau von 2 Doppelhaushälften mit Fertigteil-Garagen und einem Stellplatz     Alemannenweg 2+4, Flst. 5452, 5453, 5454
Der Bauherr plant den Neubau von 2 Doppelhaushälften mit Fertigteil-Garagen und einem Stellplatz. Die Angelegenheit wurde dem Gemeinderat erstmals in der Sitzung vom 30.11.17 vorgelegt und damals negativ beschieden. Da der Bauherr in zulässiger Art und Weise Ausgleichsmaßnahmen erbringen will, stellt sich der Antrag in einer geänderten Sach- und Rechtslage dar und konnte nunmehr eine mehrheitliche Zustimmung im Gemeinderat finden.

Umbau Wohnhaus mit Gaststätte zu Mehrfamilienhaus
Hinterdorfstr. 1, Flst. 279/5

Der Bauherr plant den Umbau der ehemaligen Gaststätte Adler zu einem 5-Familien-Wohnhaus mit innenliegender Garage (drei Stellplätze) und weist zwei weitere Außenstellplätze aus. Die Gemeinde hält die Nutzung des Gebäudes für zu umfänglich. Dies äußert sich beispielsweise in fehlenden Nutzräumen. Der Gemeinderat versagte einstimmig das Einvernehmen der Gemeinde.

Bauvoranfrage : Anbau eines Windfangs, Sanierung der Fassade
Im Zeuerle 19, Flst. 1640

Der Bauherr plant den Anbau eines Windfangs sowie eine Sanierung der Fassade.
Das Bauvorhaben liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Zeuerle“. Es wird eine Befreiung beantragt, da der Anbau außerhalb des festgelegten Baufensters projektiert ist. Das bestehende Gebäude sowie die Garage berühren im nördlichen Bereich bereits die Grenze des Baufensters. Einen vergleichbaren Fall, bei dem eine Abweichung genehmigt worden wäre, gibt es in der direkten Umgebungsbebauung nicht.
Der Gemeinderat versagte daher mehrheitlich das Einvernehmen.

Haushaltssatzung 2018 mit Haushaltsplan
Der Gemeinderat verabschiedete in der vergangenen Sitzung formell den Haushaltsplan für das Jahr 2018. Berichtet wurde bereits Mitte Dezember über Vorhaben, Projekte und die Finanzlage der Gemeinde. Nun wird das Werk dem Landkreis zur Genehmigung vorgelegt.

Ausbau der Schulsozialarbeit in Besigheim
Seit 8 Jahren gibt es am Christoph-Schrempf-Gymnasium und an der Maximilian-Lutz-Realschule die Schulsozialarbeit. Die Gemeinden im Einzugsbereich beteiligen sich bisher entsprechend der Schülerzahlen aus ihren Gemeinden an den Kosten für die Schulsozialarbeit. Insgesamt werden rund 1.400 Schülerinnen und Schüler, davon ca. 130 aus Hessigheim von den beiden Kräften betreut.  Die sozialen Probleme haben an beiden Schulen in vergangener Zeit zugenommen, sodass die bisherige Betreuung personell nicht mehr ausreicht. Deshalb haben kürzlich die Schulleitungen beider Schulen die Bitte geäußert, dringend den Beschäftigungsumfang für die Schulsozialarbeit um mindestens 50% auf insgesamt 160% auszudehnen. Voraussetzung für eine Erweiterung des Betreuungsumfangs für die Schüler wäre allerdings, dass sich die umliegenden Gemeinden im gleichen Umfang wie bisher an der Erhöhung des Beschäftigungsumfangs beteiligen. Die finanzielle Beteiligung der Gemeinde Hessigheim lag bisher bei etwa 1.200 Euro pro Jahr. Ein entsprechender Ausbau wird mit ca. 600 Euro zu Buche schlagen.
Der Gemeinderat begrüßte die Aufstockung der personellen Ressourcen für die Schulsozialarbeit mit großer Mehrheit und erteilte das Mandat.

An die öffentliche Gemeinderatssitzung schloss sich eine nichtöffentliche Beratung des Gremiums an.