Aus der Arbeit des Gemeinderats

25.07.2019
Bauvoranfrage: Neubau eines Einfamilien-Wohnhauses mit Doppelgarage, Ottmarsheimer Str. 54, Flst: 4245, 4246, 4247
Mit der Bauvoranfrage soll geklärt werden, ob im rückwärtigen Bereich des Gebäudes Ottmarsheimer Str. 54 und der zugehörigen landwirtschaftlichen Bebauung ein weiteres Wohnhaus in 1,5-stöckiger Bauweise errichtet werden könnte. Die Bauvoranfrage fand die Zustimmung des Gemeinderats.

Baugesuch: Nutzungsänderung: Ausbau des bestehenden Dachgeschosses zu Wohnraum sowie Errichten einer Gaube auf bestehendem Wohnhaus / DG, Rathausstraße 7, Flst.: 135/1
Das Baugesuch kann aktuell keine Mehrheit im Gemeinderat finden und wird zunächst zurückgestellt.

Baugesuch – Nutzungsänderung: Umbau des Dachgeschosses der bestehenden Scheune zu Wohnraum, Kirchgasse 1/1, Flst. 14/1
Der Bauherr plant den Umbau des Dachgeschosses der bestehenden Scheune und damit die Umnutzung dieser zu Wohnraum. Hierzu sollen auch Gauben entstehen. Der Stellplatznachweis für die entstehende Wohneinheit soll per Baulast über das Nachbargrundstück erfolgen. Das Gremium erteilte die Zustimmung der Gemeinde.

Büchereibericht 2019
Frau Anne-Kathrin Schunk berichtete in der Gemeinderatssitzung von der erfolgreichen Arbeit der Ortsbücherei. Immer noch steigen die Besucherzahlen an und Kinder sowie Erwachsene nehmen das bunte Angebot von Medien und Lesungen gerne an. Auch die Veranstaltungen mit Frau Eule bereiten den jungen Zuhörerinnen und Zuhörern weiterhin Freude an Schrift und Sprache. Bürgermeister Günther Pilz lobte und würdigte die Arbeit der Ortsbücherei und bedankte sich bei Frau Anne-Kathrin Schunk für ihr Engagement.

Beauftragung des Architekten für die Erweiterung der Kita in der Trollingerstraße
Jüngst hatte sich das Gremium für die Erweiterung der Kindertageseinrichtung ausgesprochen, um weiterhin jedem Hessigheimer Kind einen Platz in einem Kindergarten zu ermöglichen. In der vergangenen Sitzung wurde nun Herr Architekt Michael Eisele mit der Planung und Begleitung des anspruchsvollen Umbaus beauftragt.
Preisanpassungen in der Kinderbetreuung, bei der Kernzeit und beim Mittagessen
Der Gemeinderat hat in der vergangenen Sitzung die Neufassung der Kindergartensatzung beschlossen. Angesichts der aktuellen Empfehlungen der Landesverbände und Kirchen müssen wieder Anpassungen der Elternbeiträge erfolgen. Die Gebühren für das kommende Kindergartenjahr entnehmen Interessierte bitte der Satzungsveröffentlichung im Mitteilungsblatt.
Auch in der Kernzeitbetreuung kann eine Preisanpassung vor diesem Hintergrund nicht ausbleiben. Der Gemeinderat entschied sich für eine Preisanpassung für die Frühbetreuung pro Wochentag um 0,50 € sowie der Betreuung in der Zeit von 14 bis 16 Uhr um 0,50 € pro Wochentag.
Die maximalen Mehrkosten für die Vollbetreuung eines Kindes belaufen sich somit auf 4,50 € pro Monat. (Bei Besuch der Kernzeitbetreuung vor und nach der Schule bis 14 Uhr und an vier Wochentagen bis 16 Uhr)
Auch seitens des Robert-Breuning-Stift als Lieferant des Mittagessens wurde eine Preiserhöhung angekündigt. Die Verwaltung bat den Gemeinderat um Abwägung, ob man die Preiserhöhung mitgehen könne oder ein Anbieterwechsel vor diesem Hintergrund in Betracht gezogen werden solle. Der Gemeinderat sprach sich für den weiteren Bezug des Mittagessens über das Robert-Breuning-Stift aus.
Die zukünftigen Kosten pro Mahlzeit liegen somit bei 3,80 € ab 01.09.2019.
Seither hatten die Eltern 3,10 € pro Mahlzeit bezahlen müssen, die Gemeinde hatte die letzte Preiserhöhung im Januar auf 3,40 € abgefedert und den Differenzbetrag subventioniert, um eine Preisanpassung erst zum neuen Schul- und Kindergartenjahr vornehmen zu müssen. Die Gemeinde legt auch künftig nur den Materialpreis auf die Eltern um. Betriebs- und Personalkosten werden durch die Kommune getragen und bilden die Subvention des gemeinsamen warmen Mittagstischs in den Einrichtungen.

An die öffentliche Gemeinderatssitzung schloss sich eine nichtöffentliche Beratung des Gremiums an.